Ausstellung: Interkulturelle Tandems in Dresden

ab 31.08.2017


Diese Ausstellung ist Ergebnis eines studentischen Projekts, begleitet durch das Putjatinhaus und initiiert durch Lisa Hermann, Masterstudentin des Fachs „Kultur und Management“ an der Hochschule Zittau/Görlitz.

Im Rahmen des Projekts wollen wir aufzeigen, wie sich Dresdner für Geflüchtete engagieren. Dafür wurden insgesamt 17 Geflüchtete und Einheimische im Alter von 18 bis 69 Jahren interviewt und fotografiert.
Jedes Tandem erzählt seine ganz eigene Geschichte.
In individuellen Gesprächen haben die Paare von ihrem Kennenlernen, ihren gegenseitigen Erwartungen und den Veränderungen gesprochen, die sich seit ihrer ersten Begegnung ergeben haben.

In der Ausstellung werden von jedem Tandem zwei Fotos zu sehen sein.
Auf einem Foto haben sie sich selbst fotografiert. Es zeigt, wie sie sich gegenseitig sehen und wahrnehmen. Das zweite Foto hat ein Fotograf von ihnen gemacht.
Durch die verschiedenen Fotoaufnahmen erhält der Betrachter eine Außensicht (durch den Fotografen) und eine Innensicht (durch die Tandems selbst).

Die Ausstellung wird am 31.8.2017, 18:00 Uhr im Putjatinhaus eröffnet. Sie soll später auch an anderen Orten in Dresden zu sehen sein.

Ausstellung: Atem des Krieges

13.05.2017 – 30.08.2017


Ein foto- und videojournalistisches Projekt gegen den Krieg. Fotografiert, interviewt und gefilmt 2014/15 in der Ukraine.
Die Idee für diese Ausstellung entstand im August 2015 während des gemeinsamen Aufenthaltes von Elena Pagel und Tetiana Biletska in der Ukraine. In dieser Zeit redeten sie mit vielen, vom Krieg betroffenen Menschen, sammelten ihre Geschichten und fotografierten sie.

In der Ukraine spürt man deutlich den Atem des Krieges. Wir wollen dazu nicht mehr gleichgültig sein und haben deshalb mehrere Geschichten bei Kriegsbetroffenen zum Thema gesammelt und Menschen und ihre Umgebung im öffentlichen Raum beobachtet. Wir haben mit Freiwilligen, Soldaten, Witwen, Ärzten, Flüchtlingen und Menschen geredet, die im Kriegsgebiet leben. Des Weiteren haben wir Freiwilligen-Vereine und Krankenhäuser besucht, viele Fotos aufgenommen, Videos gefilmt und Interviews geführt. Uns haben die Meinungen dieser Personen interessiert: Was ist in der Ukraine los? Wie hat sich das Land nach dem Maidan geändert? Wie beeinflusst der Krieg die Menschen, und wie stehen sie zur Frage nach Krieg oder Frieden? Wie leben und leiden die Menschen auf den zwei verschiedenen Seiten der Kampflinie im Donbass und warum wurden sie zu Feinden gemacht? Welche Hoffnungen haben sie für die Zukunft?”
Laut UNO-Statistik sind seit Anfang des Krieges bis August 2015, 7.883 Personen als Folge des bewaffneten Konflikts im Osten der Ukraine ums Leben gekommen und über 17.000 Personen wurden verletzt.

Die Vita zur Künstlerin Elena Pagel finden Sie hier.

Bitte informieren Sie sich im Besucherbüro über die Öffnungszeiten der Ausstellung, Tel. 2011906.

Ausstellung: Sichtweisen in Schwarz-Weiß

04.11.2016 – 13.05.2017

Schwarz-Weiß ist der Ursprung und die Reduzierung auf Wesentliches. Die beiden Extreme mit den zahllosen Grautönen dazwischen sind in unserer farbüberfluteten Welt ein Hingucker. Gezeigt werden großformatige Fotografien, ein Querschnitt der Arbeiten der Fotografen Nadja und Holger Leutloff aus Dresden.